Alkohol und Sport Teil 1 – Ein Überblick

Man hört es immer wieder: Alkohol und Sport passen nicht zusammen. Aber ist das wirklich so? Und warum eigentlich?

Teil 1: Alkohol und Sport
Teil 2: Alkohol und Muskelaufbau
Teil 3: Alkohol und abnehmen

Inhaltsverzeichnis

  1. Alkohol und Sport – Der soziale Faktor
  2. Alkohol und Sport – Muskelaufbau
  3. Alkohol und Sport – Abnehmen
  4. Alkohol und Sport – Das „gesunde“ Glas Rotwein
  5. Fazit

1. Alkohol und Sport – Der soziale Faktor

Du hast es bestimmt schon hier und da gehört: Alkohol und Sport passen nicht zusammen. Trotzdem ist Alkohol beim Sport etwas ganz Normales. Besonders im Vereins- und Mannschaftssport kommt es fast jeden Freitagabend nach dem Training vor, dass ein Kasten Bier in der Umkleide landet und das Training so seinen Ausklang findet.

Wenn du hier nicht mittrinkst, kann es gut sein, dass du dir auch mal den einen oder anderen Spruch anhören darfst, (natürlich mit einem Augenzwinkern). Das kann, je nach Persönlichkeit aber auch deine Willensstärke auf die Probe stellen.

Mein Tipp: Wenn du keinen Alkohol mehr trinken willst, aber das Gefühl hast von den Menschen in deinem Umfeld daran gehindert zu werden, lies meinen Beitrag „Habe ich ein Problem, weil ich kein Alkohol trinke?“. Hier schreibe ich über meine ganz persönlichen Erfahrungen als Nicht-Trinker und will dir zeigen, dass es Sinn macht hart zu bleiben.

Grundsätzlich hat Alkohol nach dem Vereinstraining den selben Effekt, wie überall. Es senkt die Hemmschwelle und lockert die Stimmung. Als Teambuilding-Maßnahme hat es für den Zusammenhalt der Mannschaft also durchaus eine positive Wirkung. Aber wie sieht es mit dem Effekt auf die körperliche Leistungsfähigkeit aus?

Bonus Tipp: Alkoholfreies Bier ist isotonisch und hilft deswegen besonders gut deinen Wasser- und Elektrolythaushalt nach einem anstrengenden Training wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei Joybräu gibt es das weltweit erste Proteinbier. Mit dem Gutschein (Code: ZIMO10) bekommst du hier nochmal 10% auf deine Bestellung.

JoyBräu - Proteinbier

2. Alkohol und Sport – Muskelaufbau

Besonders bei jungen Männern startet das Wochenende oft mit einer letzten Trainingseinheit kurz bevor es auf die Party geht. Der Diskopump muss her, damit Arme und Brust im T-Shirt voll und ganz zur Geltung kommen und die Ladys beeindrucken können.

Kurz nach dem Training werden dann auch schon die Biergläser statt der Hanteln gehoben. Doch was wird jetzt aus den Trainingserfolgen? Nach dem Training brauchen deine Muskeln vor allem 2 Dinge: Proteine zum Aufbau neuer Muskelmasse und Energie in Form von Kohlenhydraten und Fetten um die eigenen Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Auch Alkohol enthält Energie, sogar mehr als Kohlenhydrate. Klingt im ersten Moment cool, ist es aber nicht. Denn dein Körper kann diese Energie nicht für die Energiespeicher deiner Muskeln verwerten. Stattdessen wird die Energie in Fettzellen gespeichert.

Und noch einen Nachteil hat Alkohol für den Muskelaufbau. Alkohol ist ein Giftstoff für deinen Körper. Deshalb versucht er auch den Alkohol so schnell wie möglich wieder abzubauen. Die Energie, die hierbei benötigt wird, fehlt anschließend für die optimale Regeneration deiner Muskeln. Das ist auch einer der Gründe, warum du durch Alkoholkonsum nach dem Training stärkeren Muskelkater bekommst.

Mein Tipp: Schau nächsten Sonntag wieder hier vorbei. Dann findest du hier den Link zum 2. Teil der Reihe „Alkohol und Sport“ und erfährst die Wirkung von Alkohol und Sport auf den Muskelaufbau noch genauer.

Sport und Alkohol beim Muskelaufbau
©Victor Freitas

3. Alkohol und Sport – Abnehmen

Wie du gerade schon gemerkt hast ist die Wirkung von Alkohol auf den Muskelaufbau echt kompliziert und zum Teil auch noch widersprüchlich. Deswegen will ich dir dabei helfen die Effekte von Alkohol und Sport zu begreifen. Beim Abnehmen ist es zum Glück einfacher.

Du hast gerade schon erfahren, dass Alkohol jede Menge Kalorien enthält. Ein kleines Beispiel:

1g Fett = 9kcal
1g Kohlenhydrate = 4kcal
1g Protein = 4kcal
1g Alkohol = 7kcal

Eine Flasche Bier enthält bereits über 200kcal. Das ist so viel wie ein Snack zwischendurch. Doch meistens bleibt es nicht bei einem Bier und so nimmst du über den Abend viele unnötige Kalorien zu dir, die deinen Abnehmerfolg wieder zunichtemachen.

Übrigens: Schnaps, Cocktails und Liköre haben noch weitaus mehr Kalorien und werden noch dazu mit anderen hochkalorischen Getränken gemischt.

Noch fataler ist es, wenn der Alkoholkonsum dich am Ende des Abends zu einer unkontrollierten Fressattacke verleitet. So passiert es schnell, dass du tatsächlich an einem Wochenende, den Erfolg einer ganzen Woche wieder zerstörst.

Mein Tipp: Auch beim Abnehmen hat Alkohol noch weitere Folgen. Im 3. Teil der Reihe Alkohol und Sport erfährst du in 2 Wochen, welche weiteren negativen Effekte Alkohol für deinen Abnehmerfolg  hat.

Sport und Alkohol beim Abnehmen
©i yunmai

4. Alkohol und Sport – Das „gesunde“ Glas Rotwein

„Ein Glas Rotwein am Abend ist doch gesund“ oder etwa nicht? Rotwein enthält Resveratrol. Dieser Stoff senkt den Blutdruck und schützt das Herz-Kreislauf-System. Das hört sich ziemlich gut an. Ist es auch.

Doch diesen Stoff kannst du genauso einfach durch Himbeeren, Maulbeeren, Erdnüssen und frischen Weintrauben zu dir nehmen. Ganz ohne die schädliche Nebenwirkung des Alkohols.

5. Fazit

  • Alkohol hat im Vereinssport einen positiven Effekt auf das Zusammengehörigkeitsgefühl.
  • Alkohol wirkt sich negativ auf die Regeneration und damit auf den Muskelaufbau aus.
  • Alkohol enthält viele Kalorien und führt zu unkontrollierten Heißhungerattacken und ist deswegen auch beim Abnehmen kontraproduktiv.
  • Verschiedene Obstsorten haben den gleichen positiven Effekt, wie Rotwein.

2 Comments

  1. […] Beitrag Alkohol und Sport Teil 1 – Vor- und Nachteile erschien zuerst auf Fitness Agony by Zimo […]

  2. Lisa sagt:

    Hey Zimo,

    danke für deinen Beitrag, das hat mich echt nochmal mehr zum Nachdenken angeregt! Ich bin sehr sportbegeistert und beschäftige mich auch viel mit gesunder Ernährung. Das Thema Alkohol habe ich dabei lange Zeit ausgeklammert, vor allem aus dem sozialen Aspekt, den du nennst. Das gehe mich jetzt mehr und mehr an und konsumiere Alkohol viel bewusster und in kleineren Mengen. Trotzdem hat das natürlich noch erhebliche Auswirkungen auf den Körper. Ich habe da denke ich noch eine Reise vor mir!

    Alles Liebe 🙂

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