Extrinsische Motivation – So bleibst du motiviert

Es fällt dir schwer motiviert zu bleiben? Hier erfährst du alles über extrinsische Motivation. Was es ist und wie sie dir hilft motiviert zu bleiben.

Dieser Artikel ist Teil 2 von 4 Beiträgen zum Thema Motivation im Sport und Fitnesstraining. Hier kommst du zu den weiteren Beiträgen.

  1. Keine Motivation für Sport [99+ Ausreden für Sport]
  2. Extrinsische Motivation – So bleibst du motiviert
  3. Intrinsische Motivation – Nie wieder unmotiviert
  4. Fitness Motivation – Alles über Motivation für Sport und Training

Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Arten der Motivation gibt es?
  2. Extrinsische Motivation – Definition
  3. Motivation Schmerz zu vermeiden hindert dich daran zu trainieren
  4. Motivationsfaktoren Freude zu empfinden
  5. Fazit

1. Welche Arten der Motivation gibt es?

Wie du in dem Beitrag über Fitness Motivation erfahren kannst, gibt es viele verschiedene Theorien und Ansätze zu dem Thema Motivation. In diesem und den folgenden Beitrag geht es jedoch um die Unterscheidung von extrinsischer und intrinsischer Motivation.

Diese unterscheiden sich in erster Linie durch die Umstände, durch die Motivation erzeugt wird. Die Motivation kann nämlich entweder aus dir selbst heraus entstehen (intrinsische Motivation) oder aber durch äußere Umstände (extrinsische Motivation).

In vielen Beiträgen bekommst du den Eindruck vermittelt, es gibt hierbei nur schwarz oder weiß. Entweder bist du extrinsische oder intrinsisch motiviert. Doch das stimmt nicht. Oft ergänzen sich beide Motivationsformen oder gehen mit der Zeit ebenso ineinander über.

©Canva

2. Extrinsische Motivation – Definition

Eine offizielle Definition lautet nach Deci und Ryan, 1985:

„Extrinsische Motivation für ein Verhalten stammt aus der Wirkung von Ergebnissen außerhalb des Verhaltens selbst oder der Erwartung dieser Wirkung. Diese Ergebnisse wirken dann als positive (Verstärkung) oder negative (Bestrafung) Anreize.“

Vereinfacht: Extrinsische Motivation wird durch äußere Anreize erzeugt.

Hier wird zwischen 2 Arten von äußeren Anreizen unterschieden. Entweder bist du motiviert Schmerz zu vermeiden oder Freude zu empfinden. Denk einmal nach. Was glaubst du, welcher dieser beiden Anreize ist stärker?

Ein Beispiel

Wärst du eher motiviert Sport zu machen, wenn dein Arzt dir sagt, dass du dich besser fühlen wirst, sobald du regelmäßig trainierst oder wenn er dir sagt, dass du sterben wirst, wenn du nichts für deine Gesundheit tust?

Okay. Das ist ein krasses Beispiel, aber ich will, dass du verstehst wie Motivation funktioniert. Ein anderes Beispiel, für Schmerz Vermeidung könnte sein, wenn dein Werksarzt dir aufträgt mehr Sport zu machen, da du ansonsten für deinen Beruf nicht mehr geeignet bist.

Umgekehrt können Auszeichnungen und Preise auch ein starker Anreiz sein, um Freude zu empfinden. Es hat schon einen ganz bestimmten Grund, warum viele junge Männer sich regelmäßig ins Gym begeben und versuchen ihre Muskeln aufzupumpen so gut es geht. Auch hier versteckt sich der Anreiz Freude zu empfinden.

©Canva

3. Motivation Schmerz zu vermeiden hindert dich daran zu trainieren

Anfänger empfinden Sport meist als Qual. Es ist anstrengend und vor allem sehr übergewichtige Personen, sehen zu Beginn erst einmal keinen Unterschied. Dafür dürfen sie sich umso mehr mit Muskelkater und einem ausgelaugten Körpergefühl rumplagen.

Kein Wunder, dass die natürliche Motivation Schmerz zu vermeiden hier wieder einsetzt und die Person daran hindert weiter zu machen. In diesem Fall ist es wichtig andere externe Anreize zu schaffen, durch die Motivation bestehen bleibt.

4. Motivationsfaktoren Freude zu empfinden

Nimm dir als Ziel ein bestimmtes Gewicht zu erreichen und anschließend belohnst du dich mit einem Wellness Wochenende oder einem Besuch in deinem Lieblingsrestaurant. Plane eine ausgiebige Shopping-Tour oder was auch immer du gerne öfter machst. Eine Belohnung hast du dir auf jeden Fall verdient.

Je länger du durchhältst, desto leichter wird das Training für dich. Du bekommst seltener Muskelkater und merkst, wie du dich immer wieder steigerst. Du kannst länger laufen, mehr Gewicht bewegen und mehr Wiederholungen machen. Sobald du diesen Punkt erreicht hast, verliert die Schmerzvermeidung ihre Kraft. Jetzt geht es darum Freude zu empfinden.

Andere Anreize Freude zu empfinden können sein:

  • Lob und Anerkennung
  • Macht, Status und Einfluss
  • Zusammengehörigkeit

5. Fazit

  • Extrinsische und intrinsische Motivation ist nicht zwingend voneinander getrennt.
  • Beide Arten der Motivation gehen ineinander über.
  • Motivation ist entweder Schmerz zu vermeiden oder Freude zu empfinden.
  • Schmerz Vermeidung = Angst vor Bestrafung oder anderen negativen Folgen.
  • Freude empfinden = Lob, Preis, Anerkennung, Sozialer Status, Macht.

2 Comments

  1. […] Beitrag Extrinsische Motivation – So bleibst du motiviert erschien zuerst auf Fitness Agony by Zimo […]

  2. […] Fitnessbereich ist die extrinsische Motivation oft der Startschuss für die ersten Trainingseinheiten. Der Hinweis deines Arztes oder auch einfach […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Erhalte jetzt dein kostenloses E-Book:

7 Regeln für dein fitteres Leben