What the Health Kritik


What the health Kritik

What the Health ist der zweite Film von Keegan Kuhn, während er in seinem ersten Film Cowpiracy noch die ökologischen Schäden und Folgen der Fleischproduktion thematisierte, nimmt er sich dieses Mal die gesundheitlichen Nachteile des massiven Fleischkonsums zur Brust.

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Wie man vielleicht schon mehrmals in meinen Beiträgen lesen konnte, bin ich kein besonders großer Fan von bestimmten Dogmen nach denen man sich streng richten muss, obwohl diese häufig auch Ergebnisse erzielen, die sich sehen lassen können.

An dem Titel What the health ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei diesem Film mit ziemlicher Sicherheit um etwas im Bereich Gesundheit handelt. Ich habe eher beiläufig von dem Film gehört und war zuerst gar nicht so interessiert daran ihn mir anzuschauen.

Da ich jedoch vor habe meine Ernährung weiter zu verbessern, habe ich mich dann vor einigen Tagen mit der veganen Ernährungsexpertin Aleksandra Kelemann via Facebook unterhalten um mir den ein oder anderen Tipp in Sachen veganer Ernährung zu holen, da ich diese in naher Zukunft selbst einmal ausprobieren will um mir eine Meinung aus der eigenen Erfahrung bilden zu können.

In dem Gespräch empfohl sie mir den Film What the health anzuschauen. Spätestens jetzt war mir klar, dass der Film vermutlich ein klitze kleines Bisschen auf vegane Ernährung anspielen wird. Viele Leute schrecken schon bei dem Gedanken an vegane Ernährung zurück, aber warum ist das so?

Liegt es vielleicht daran, dass so mancher Veganer versucht uns diese Ernährung mit dem Vorschlaghammer einzutrichtern? Das kann schon echt gut sein, ich habe mich selbst lange davor gesträubt vegane Ernährung unter die Lupe zu nehmen, weil es mir immer „viel zu krass“ schien, doch seit einiger Zeit sehe ich das nicht mehr ganz so streng.

Mein Tipp: Wenn du dich vegan ernähren willst brauchst du in der Regel verschiedene Proteinquellen, um deinem Körper mit allen essentiellen Aminosäuren zu versorgen. Edamame ist eine der wenigen pflanzlichen Proteinquellen, die alle essentiellen Aminosäuren enthält und deshalb für Athleten sehr empfehlenswert.

Fitness Agony - Edamame - Die vollkommene pflanzliche Proteinquelle

Hier geht es zum Beitrag über Edamame

 

What the health Kritik

Aber zurück zum Thema: Bei What the Health geht es also um eine Dokumentation die zeigt, wie und wo die amerikanischen Lebensmittelriesen ihre Finger im amerikanischen Gesundheitswesen im Spiel haben. Dadurch ergeben sich einige interessante Zusammenhänge und Ernährungsempfehlungen, die so nicht immer ganz nachvollziehbar scheinen.

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Zum Teil werden Studien durch, von den Lebensmittelriesen selbst durchgeführt. Es versteht sich von selbst, dass diese Studien niemals negative Zusammenhänge zwischen Gesundheit und bestimmten Lebensmitteln an die Öffentlichkeit befördern. Es ist so, als ob die Tabakindustrie eine Studie zum Rauchen veranlassen würde. Jedem sollte klar sein was dabei heraus kommt.

Zusätzlich werden auch viele negative Beispiele eines massiven Fleischkonsums gezeigt, aber auch wirklich beeindruckende Fallbeispiele von Patienten, die mit Medikamenten vollgepumpt werden um die Symptome ihrer Krankheit zu mindern. Nachdem diese nur ihre Ernährung umgestellt haben, konnten Patienten in den Fallbeispielen von „What the health“ meist schnell wieder auf die teuren Medikamente verzichten und hier beginnt es wirklich interessant zu werden. Zum Beispiel wird unter anderen gezeigt, wie Diabetes mit einem erhöhten Fleischkonsum zusammenhängen kann und wie effektiv eine vegane Ernährung zur Heilung bei Diabetes sein kann.

Für mich bleibt jedoch die Frag im Raum stehen, wie viele der Studien auf die sich in der Dokumentation bezogen wurden auch wirklich der Wahrheit entsprechen. Aus diesem Grund googelte ich selbst ein wenig und konnte zumindest keine betrügerischen Strukturen mit Keegan Kuhn oder seiner Doku finden. Wenn jemand andere Infos hat, kann er oder sie diese gerne in den Kommentaren hinterlassen, damit ich die Kritik weiter anpassen kann.

Ich wurde durch diese Dokumentation noch nicht zum überzeugten Veganer, aber jeder der sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt, kann in dieser Doku viele nützliche Tipps bekommen um die eigenen Ernährungsgewohnheiten weiter zu verbessern.

Für alle die Lust bekommen haben, sich den Film einmal selbst anzugucken können ihn entweder einfach auf Netflix streamen oder auch über YouTube kostenlos schauen. Ich habe ihn dafür auf Deutsch und Englisch unter diesem Beitrag verlinkt.

What the health – Deutsch

What the health – Englisch

Wenn du dir die Doku in bester Qualität angucken willst, kannst du sie dir HIER (Affiliate-Link) in deutscher Sprache bestellen oder sie über einen Netflix-Account streamen.

Du willst noch mehr zum Thema Training, gesunde Ernährung und Motivation erfahren? Dann klicke einfach auf einen der folgenden Beiträge:

Interview mit Aleksandra Keleman – Über Vegane Ernährung im Leistungssport

5 einfache Übungen für Zuhause

Motivation durch Visualisierung

15 Comments

  1. Danke für den Artikel und die Filmvorstellung, ich werde ihn mir zeitnah anschauen. Auf jeden Fall bringt es mich in puncto Ernährung zum Nachdenken…

  2. Natascha sagt:

    Klingt nach einem interessanten Film, werde ich definitiv mal genauer unter die Lupe nehmen 🙂

  3. Jacqueline sagt:

    Das ist so ein interessanter Bericht!

    Danke Dir, werde den Film sehr gerne mal ansehen!

    Hab einen schönen Tag!

    LG
    Jacqueline

  4. Iris sagt:

    Die Doku ist wirklich sehr beeindruckend und aufschlussreich, sollte jeder einmal gesehen haben und ich finde, man sollte sie sogar in der Schule zeigen! Viel Erfolg wünsch ich dir bei der Umstellung zur veganen Ernährung! LG Iris

  5. Stefanie* sagt:

    Hey, ich habe die Doku gesehen und werde sie zeitnah auch auf meinem Blog mal ansehen. Ich bin da ähnlich gestimmt wie du, was den Veganismus angeht. Noch bin ich Vegetarier, aber merke selbst, dass ich meine Augen nicht mehr davor verschießen kann, was wir alle unserer Erde und vor allem uns selbst mit unserem Konsum (und damit ist nicht nur der Konsum von tierischen Lebensmitteln gemeint) antun. Leider verstehe ich auch Veganer, die für alle anderen aggressiv erscheinen. Wenn man erstmal verstanden hat, dass wir uns mit allem was wir tun auf dieser Welt selbst vernichten könnten, sieht man das aus einer anderen Perspektive. Nicht dass ich damit sagen möchte, sie haben Recht so aggressiv vorzugehen und zu missionieren, wann immer es geht, aber man muss auch sagen, dass viele, die Fleischkonsum immer noch verteidigen, genauso aggressiv sind, denn sie wollen nicht aufgeben, was sie haben. Und am Ende ist es ja auch nicht so, dass jeder Mensch auf dieser Erde vegan leben muss, aber vielleicht lässt jeder es an ein paar Tagen in der Woche zu und isst an bestimmten Tagen eben Fleisch. Das allein würde schon soooooo viel helfen.

    Oooops, jetzt habe ich ein wenig weit ausgeholt 😀 Musste mal raus… Vielen Dank für deinen Beitrag, Stefanie*

    • Z89-D2004 sagt:

      Den übermäßigen Konsum und die Verschwendung sehe ich auch als Hauptproblem.
      Wenn man sich nur ansieht wie viel Lebensmittel täglich weggeworfen werden nur weil
      das MHD überschritten wurde. Meistens kann man die Sachen noch Tage, wenn nicht Wochen
      später problemlos essen.

      Ich mache es übrigens auch so, unter der Woche vegetarisch und Samstag und Sonntag gibt es dann Fleisch und Fisch.

      LG

  6. Danie sagt:

    Auf jeden Fall sehr interessant. Da mein Freund gerade den Ernährungsberater macht wird ihn das sicher interessieren 😀

    LG Danie

  7. Ina Apple sagt:

    Klingt sehr interessant! Der Film ist jetzt auf meiner „To-Watch-Liste“ gelandet, vielen lieben Dank!
    Liebe Grüße, Ina

  8. Sigrid Braun sagt:

    Ein sehr interessanter Bericht, ich wollte den Film in deutsch gleich anschauen aber er steht leider nicht zur Verfügung..
    Liebe Grüße
    Sigrid

  9. Ciao!
    Die Doku habe ich gelesen und bin auch nicht komplett vegan – zu Hause aber ja!
    Deshalb schreibe ich zu 99% vegane Rezepte und bin sehr vital 😉

    Liebe Grüße,
    Alex.

  10. Ich habe den Film genau vor einer Woche gesehen weil ich gerade meine Ernährung stark überdenke. Der Film ist der Auslöser, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, mal eine Zeit auf Fleisch zu verzichten und ggf. sogar mal eine vegane Richtung einschlagen werde.

    Ich weiß aber auch nicht, was ich wirklich von dem Film halten soll….
    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de (die liebend gerne Bacon isst)

  11. Maximilian sagt:

    Guten Abend,

    ich finde die Kritik irgendwie etwas sachte. Wobei ich die Qualität der Studien sehr misstrauisch betrachte. Dass vegane Ernährung das Allheilmittel ist, halte ich sowieso für absoluten Bullshit. Dass tierische Ernährung in den Massen und in der Qualität gesund sein soll, allerdings auch. Dennoch, bei aller Daseinsberechtigung des Filmes, finde ich ihn einfach schrecklich. Es gibt so unglaublich viele Informationen, die schlichtweg nicht richtig sind, so unglaublich viele Zusammenhänge, die keine sind und die Beispiele gewisser Patienten treiben es dann noch auf die Spitze; Verzicht auf Fleisch wäre ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber dieser Film hat mir seelisch einfach weh getan. Wirklich. Aber auf der anderen Seite muss ich sagen, dass der Film auch gut als Satire durchgehen könnte. Vegane Missionare. Wäre sicher lustig, würden die Produzenten dieses Stück… Kunst nicht ernst meinen.

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