Mein Vitamin D3 Selbstversuch – Privater Blogpost Nr. 24

Vitamin D3 ist eines der aktuell am meist gehyptesten Supplements überhaupt. Ich habe einen Selbstversuch gestartet um mehr über den Effekt von Vitamin D zu erfahren. Wie dieser verlaufen ist, erfährst du in diesem privaten Blogpost.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Vitamin D3?
  2. Wie ich dazu kam Vitamin D3 zu supplementieren
  3. Meine tägliche Dosierung
  4. Mein 3 Monate Selbstversuch
  5. 2 interessante Beiträge
  6. Fazit

1. Was ist Vitamin D3?

Vitamin D ist ein semiessentielles Vitamin, das der menschliche Körper nur unter dem Einfluss von intensiver Sonnenstrahlung bilden kann. Leider haben wir in den deutschen Breitengraden gerade mal zwischen März und Oktober eine Sonneneinstrahlung, die intensiv genug ist, damit unser Körper Vitamin D bilden kann.

Das kann er aber nur, wenn wir ihm zwischen 10:00 und 15:00 Uhr ca. 30 Minuten direktes Sonnenlicht geben. Du ahnst es vielleicht schon. Das wird schwierig.

Denn zum einen sind die meisten Menschen während dieser Zeit mit ihrem Job beschäftigt und zum anderen müsstest du dich dabei wenigstens obenrum freimachen, damit genug Teile deiner Haut Vitamin D produzieren können und das ist während der Arbeitszeit noch unpraktischer.

2. Wie ich dazu kam Vitamin D3 zu supplementieren

Vor ungefähr 2 Jahren unterhielt ich mich mit meiner Mutter. Ich war am Ende meines Sportstudiums und hatte vor ein paar Monaten noch ein umfangreiches Ernährungsmodul an der Uni abgeschlossen.

Sie fragte mich, ob ich schon mal etwas über Vitamin D gehört oder gelernt hatte. Ich wusste, dass der Körper es durch Sonnenlicht bildet und es fettlöslich ist. Aber von seiner Wirkungsweise und Funktion hatte ich keine Ahnung.

Meine Mutter erzählte mir, von den vielen positiven Effekten, die Vitamin D vermutlich auf unseren Körper haben soll. Ich war erstaunt und begann mich in den folgenden Tagen selbst genauer mit dem Thema beschäftigen.

Ich erkundigte mich über mögliche Wirkungsweisen, die Funktionen, wann und wie es wirklich gebildet wird und natürlich auch über die Nachteile und Gefahren einer hochdosierten Supplementierung.

©Canva.com

3. Meine tägliche Dosierung

Alles in allem kam ich zu dem Entschluss, dass die Empfehlung der DGE von gerade Mal 800 I.E. bzw. 20µg pro Tag für einen erwachsenen Menschen meiner persönlichen Logik nach viel zu niedrig war.

Ich hatte von Menschen gelesen, die 20.000 I.E. und mehr pro Tag einnahmen und damit viele positive Effekte für sich feststellen konnten. Da es zu dem Zeitpunkt meiner Supplementierung Winter war, startete ich in der ersten Woche mit 20.000 I.E. um meine Speicher schnell wieder etwas aufzufüllen.

Anschließend reduzierte ich die Tagesdosis auf 7.000 I.E., um den Vitamin D3 Spiegel zu halten. Denn glaubt man modernen Ärzten kratzt man mit 800 I.E. pro tag nicht mal am unteren Rand des optimalen Vitamin D3 Spiegels.

Diese Tagesdosis nahm ich die nächsten 6 Monate täglich zu mir und hatte in dieser Zeit vor allem das Gefühl weniger Schlaf zu brauchen, insgesamt fitter zu sein und am Morgen besser aus dem Bett zu kommen. Um zu sehen, ob das ganze nicht nur ein Placebo-Effekt war, stoppte ich die Supplementierung wieder.

Es dauerte ca. 2 Wochen bis ich merkte wie ich morgens früh wieder schlechter aus dem Bett kam und mich seit langem erstmals wieder „gerädert“ fühlte. Anschließend begann ich erneut zu supplementieren und nach weiteren 2 Wochen kam ich morgens tatsächlich wieder besser aus dem Bett und brauchte wieder weniger Schlaf.

4. Mein 3 Monate Selbstversuch

Ende 2019 bekam ich dann das Angebot von Kiweno (Anzeige) ihren Vitamin D Schnelltest auszuprobieren. Das klang verlockend. Da mein Vorrat an Vitamin D3 einen Monat zuvor zu Ende gegangen war und meine einmonatige Reise nach Bali kurz bevorstand, kam mir das Angebot sehr gelegen.

Aber was sagt ein einziger Test schon aus? Er stellt nur meinen momentanen Vitamin D3 Spiegel fest. Das allein ist schon viel Wert. Aber ich wollte einen Selbstversuch daraus machen und sehen, wie schnell sich der Vitamin D Spiegel in meinem Körper verändert.

Tipp für Fitness Allrounder: Die Schnelltests von Kiweno können ganz einfach von zuhause mit dem Smartphone ausgewertet werden. Mit diesen Tests kannst du dir den Weg zum Arzt sparen und erfährst in nur 20 Minuten deinen aktuellen Vitamin D Wert.

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Meinen ersten Schnelltest machte ich kurz nachdem ich wieder zurück in Deutschland angekommen bin. Ich hatte in den letzten Wochen jede Menge Sonne getankt und bis auf den letzten Monat vor Bali auch das ganze Jahr mit 10.000 I.E. supplementiert.

Laut vorgaben der DGE sollte ich damit mehr als überdosiert sein, dachte ich mir. Doch der erste Test viel ernüchternd aus. Gerade Mal 55 ng/mL zeigte er an. Das ist ein ganz normaler Mittelwert. Ab 40 ist der Spiegel zu gering und ab 100 kann es laut DGE zu Problemen durch Überdosierung kommen.

©Fitness Agony

Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. Jetzt wollte ich wissen, um wie viel mein Wert sinkt, wenn ich einen Monat im tiefsten deutschen Winter verbringe, ohne Vitamin D3 zu mir zu nehmen. Einen Monat später machte ich also einen zweiten Test.

Dieses Ergebnis hatte mich wirklich interessiert und ich war ehrlichgesagt schon ein bisschen ungeduldig. Doch das lange Warten lohnte sich. Es verriet mir einiges über den Abbau von Vitamin D in meinem Körper. Denn der Wert betrug dieses Mal bereits nur noch 45 ng/mL.

Ein Unterschied von 10 ng/mL in nur einem Monat. Das hieße, dass ich ohne Supplementierung am Ende jedes Winters fast bei 0 Lande, wenn meine Speicher mittelmäßig gefüllt wären.

©Fitness Agony

Ab jetzt hieß es für mich wieder supplementieren was das Zeug hält. Endlich. Denn ich merkte schon die ganze Zeit, wie ich morgens schwerer in die Gänge kam und wollte endlich wieder von den positiven Effekten des Vitamin D profitieren.

Am ersten März war es dann wieder soweit. Test Nummer 3 wartete nur noch darauf ausgepackt zu werden. Ich hatte den gesamten Februar mit täglich 10.000 I.E. dosiert. Erinnere dich. Das ist laut DGE mehr als die 10fache empfohlene Tagesdosis.

Mein Wert nach einem Monat Überdosierung? 68 ng/mL. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Wert so stark ansteigen würde. Allerdings hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass der Wert so schnell sinken würde und selbst durch die starke balinesische Sonne nicht sonderlich in die Höhe steigt.

©Fitness Agony

5. 2 interessante Beiträge

Du findest unzählige Videos zum Thema Vitamin D im Internet. Hier habe ich einmal 2 Videos für dich, die dir einen kurzen Überblick verschaffen sollen.

1. Ein Beitrag von Quarks & Co. Zum Thema Vitamin D

2. Ein Vortrag von Dr. Jörg Spitz

6. Fazit

Ich glaube an die positiven Effekte hochdosierten Vitamin Ds. Die 3 Tests haben mir gezeigt, wie schnell der Vitamin D Speicher doch sinken und steigen kann und das selbst starke Sonneneinstrahlung keinen allzu großen schnellen Effekt hat.

Ich nehme vor allem daraus mit, dass ich in den Wintermonaten meinen Vitamin D-Spiegel mit einer hohen Dosierung von 10.000 I.E. pro Tag schnell an den oberen Rand der ärztlichen Empfehlungen bringen kann.

Während der Sommermonate werde ich die tägliche Dosierung vermutlich ein wenig reduzieren und ggf. pausieren um eine langfristige Überdosierung zu vermeiden. Außerdem denke ich auch darüber nach einen weiteren Test in den Sommermonaten zu machen, um den Einfluss der Sonnenstrahlen in unseren Breitengraden zu testen.

Photos by www.canva.com

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