Privater Blogpost Nr. 15 – Ich bin genervt

Hey mein Freund,

ich bin so genervt. Nach dem Hyrox stand für mich fest jetzt erstmal ordentlich an meiner Ausdauer zu arbeiten. Denn am meisten Potential haben für mich die Laufdistanzen gehabt, um meine Zeit noch deutlich zu verbessern.

Mein Problem: Dass ich Ende letzten Jahres bei einem Trick, den ich eigentlich ganz gut beherrsche, „leicht“ umgeknickt bin. (siehe Video)

Wie du siehst, habe ich echt Glück gehabt, dass ich mir nichts gerissen oder gebrochen habe. Es muss ja auch für irgendetwas gut sein, dass ich vor jedem Training alle Gelenke mobilisiere und mich regelmäßig dehne.

Naja, auf jeden Fall habe ich mich nicht besonders lange geschont, weil eben der Hyrox Wettkampf anstand. Mir war klar, dass die Fußschmerzen dadurch nicht so schnell verschwinden werden.  Deshalb habe ich die letzten Wochen komplett darauf verzichtet mich aufs Laufband zu stellen. Stattdessen standen nur noch Rudergerät und Radfahren auf meinem Ausdauer-Trainingsplan.

Denn so trainiere ich immerhin noch mein Herz-Kreislauf-System und sollte mich dann auch schneller wieder beim Laufen steigern, sobald ich dafür wieder bereit bin.

Das ist jetzt 3 Wochen her. Anfangs hatte ich auch das Gefühl, dass es mir etwas bringt, den Fuß jetzt weniger zu belasten, aber ihm immer noch etwas Bewegung zuzumuten. Doch jetzt habe ich seit 2 Wochen das Gefühl, dass der Schmerz nicht mehr weniger wird.

Das nervt mich ganz schön.

Als Trainer weiß ich natürlich, dass eine Verletzung oft viel Zeit braucht, bis sie komplett ausgeheilt ist. Vor allem, wenn man sich von Anfang an nicht wirklich geschont hat. Aber der Sportler in mir, ist trotzdem unglaublich ungeduldig und läuft Gefahr sich mal wieder zu übernehmen.

©Rawpixel

Mit fast 30 Jahren und darunter vielen Jahren Trainingserfahrung, weiß ich es heute zum Glück besser und werde meinem Fuß weiterhin die Pause geben, die er braucht. Das dümmste was mir jetzt passieren könnte, wäre bei einem 10km Lauf umzuknicken und die ohnehin überdehnten Bänder weiter zu strapazieren.

Warum schreibe ich das alles?

Ich möchte dir zeigen, dass auch eine Verletzung kein Grund ist das Training komplett ausfallen zu lassen. Mit den meisten Verletzungen kannst du trotzdem noch trainieren. Du musst nur darauf achten, die verletzte Stelle nicht zu belasten.

Beispielsweise kannst du dich mit einer Knieverletzung immer noch aufs Oberkörperergometer setzen oder an den Maschinen im Gym trainieren. Wenn du eine Armverletzung hast, kannst du dich stattdessen immer noch aufs Rad setzen oder deine Beine trainieren.

Vielleicht, wirst du durch die Verletzung ja auch einfach mal dazu gezwungen dein Training etwas umzustellen und etwas zu machen, das du sonst nie ausprobieren würdest. Dann hat das ganze sogar noch einen positiven Effekt. Wenn du wie ich sehr aktiv bist und dir schnell die Decke auf den Kopf stürzt, hast du damit außerdem die perfekte Ablenkung gefunden.

Ich für meinen Teil sitze trotzdem schon auf heißen Kohlen und kann es kaum erwarten mein Lauftraining pünktlich zum Frühjahr bald schon endlich in Angriff zu nehmen. Erstmal heißt es aber wohl oder übel noch schonen.

In diesem Sinne, wünsche ich auch dir weiterhin viel Erfolg.

Gib alles!
Dein Zimo.

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