Fitness Motivation - Fitness Agony

Fitness Motivation – Warum tun wir was wir tun?

Warum gibt es Menschen, die sich scheinbar problemlos jeden Tag aufs Neue dazu motivieren können einer Sportart nachzugehen, ins Fitnessstudio zu gehen oder ganz einfach regelmäßig laufen, schwimmen oder Fahrrad zu fahren? Und die sich noch dazu ganz natürlich jeden Tag aufs Neue beherrschen und die Selbstdisziplin aufbringen, sich gesund zu ernähren?

 

Fitness Agony - Das Geheimnis QUER - Fitness Motivation

 

Und warum gibt es dann noch eine ganz andere Art von Menschen? Die, die genau das Gegenteil davon sind. Die sich zu nichts motivieren können. Die zwar immer wieder anfangen etwas zu tun, aber dann doch ganz schnell wieder kleinbei geben und in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen?

Haben diese Menschen einfach keine Motivation oder liegt es an der fehlenden Selbstdisziplin?

In diesem Beitrag erfährst du alles über das Thema Motivation für Sport und Fitness, aber auch für alle anderen Bereiche deines Lebens, in denen du weiter kommen willst.

 

Fitness Motivation – Definition

1. „Motivation ist der allgemeine Begriff für alle Prozesse, die der Initiierung, der Richtungsgebung und der Aufrechterhaltung physischer und psychischer Aktivitäten dienen.“ (Zimbardo, 2008)
2. „Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe), die zur Handlungsbereitschaft führen, das heißt das auf emotionaler und neuronaler Ativität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“ (Wikipedia)

 

 

Auch die Motivationsforschung fragt sich noch immer, warum eine Person sich unter bestimmten Gegebenheiten für eine bestimmte (und keine andere) Aktivität entscheidet und diese mit einer bestimmten Intensität oder Zeitdauer verfolgt.

 

Fitness Motivation – Zitate von Spitzenathleten

 

  1.  „Ich wusste, dass ich ein Bodybuilder werden würde. Doch das war nicht alles. Ich würde der beste Bodybuilder der Welt sein, der größte, der am besten gebaute Mann.“ –  Arnold Schwarzenegger
  2. „Ich habe jede Minute im Training gehasst, aber ich habe mir gesagt: Gib nicht auf. Leide jetzt und lebe den Rest deines Lebens als Champion.“ – Muhammad Ali
  3. „Sämtliche Erfolge im Leben basieren hierauf: Fokus und Anstrengung. Und wir kontrollieren beides.” – Dwayne “The Rock” Johnson

 

Fitness Motivation – Theorien

Motivation hat oft etwas mit einer bevorzugten Form der Bedürfnisbefriedigung zu tun. Maslow hat hierfür die Theorie der Bedürfnispyramide entwickelt und diese in einem Bild veranschaulicht.

 

Fitness Motivation - Maslowsche Bedürfnispyramide

 

Auch bei der Fitness Motivation geht es um die Befriedigung verschiedener Grundbedürfnisse, derer man sich im ersten Moment vielleicht noch gar nicht bewusst ist. Manche Menschen haben von Natur aus einfach ein sehr viel größeres physiologisches Bedürfnis nach ausreichend Bewegung als andere.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass der Mensch, genauso wie andere Primaten, im allgemeinen ein sehr aktives Lebewesen ist. Aus diesem Grund können viele psychische Erkrankungen genauso wie Autoimmunerkrankungen durch einen aktiven Lebensstil mit viel Bewegung und gesunder Ernährung vermieden oder zumindest die Symptomatik verbessert werden.

Umgekehrt sieht man in der Tierwelt, wie Tiere die in Gefangenschaft leben und ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht nachgehen können, häufig dazu neigen psychische Störungen auszubilden.

Auf der zweiten Ebene der Maslowschen Bedürnispyramide, stehen Sicherheitsbedürfnisse. Auf Fitness Motivation bezogen können beispielsweise Menschen, die sich lange Zeit körperlich unterlegen gefühlt haben und dann in einer bestimmten Sportart die Erfüllung dieses Defizitbedürfnisses gefunden haben, dieses Bedürfnis durch Sport befriedigen.

Besonders im Kampfsport und der Selbstverteidigung findet man häufiger Menschen, die dieses Grundbedürfnis durch den Sport kompensieren. Beispielsweise auf Grund einer geringen Körpergröße, extremen Unter- oder Übergewichts.

Auf dritter Ebene stehen soziale Bedürfnisse wie Zuwendung und Liebe. Selbstverständlich kann auch dies der Auslöser für die richtige Fitness Motivation mancher Menschen sein. Manche Menschen machen vor allem in ihrer Jugend und Schulzeit schlimmer Erfahrungen mit Mobbing. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein.

Vor allem durch Sportvereine und Trainingsgruppen findet man jedoch schnell Anschluss. Akzeptanz und Offenheit ist in der Regel Bestandteil jeder Vereinskultur und auch Freundschaften lassen sich durch das gemeinsame Hobby schneller schließen.

 

Fitness Motivation - Es ist egal was du machst, aber mach etwas

Photo by Clark Tibbs on Unsplash

 

Die vierte Ebene sind Individualbedürfnisse wie Anerkennung und Wertschätzung. Dabei geht es sowohl um den eigenen Selbstwert, den man durch den Sport versucht zu steigern, als auch um die Fremdwertschätzung durch seine Mitmenschen.

Bezogen auf Fitness Motivation kann durch regelmäßiges Training und dem Aufbau eines athletischen Körpers das eigene Selbstbewusstsein aufgebaut werden und so zur gewünschten Bedürfnisbefriedigung führen.

Als letzte Stufe der “Fitness-Motivationspyramide” steht das sogenannte Wachstumsbedürfnis der Selbstverwirklichung. Diese Stufe ist nur selten der Einstieg in irgendeine Form des Sports. Wer seine Fitness Motivation aus diesem Bedürfnis herauszieht, hat die höchste Ebene der Motivation erreicht und braucht keine Angst mehr zu haben sich irgendwann nicht mehr motivieren zu können.

Wer Sport und Fitness aus reiner Selbstverwirklichung treibt, hat ein klares Selbstbild von sich im Kopf. Es geht nicht darum, Freunde zu finden, Sicherheit zu erlangen, oder einfach besser auszusehen.

Diese Person sieht sich selbst als Sportler und Athleten, mit allem was dazu gehört. Regelmäßiges Training ist einfach fester Bestandteil des Tagesablaufs, ganz genauso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

 

 

Wie man es schafft diese Motivationsstufe zu erreichen erfährst du jetzt mit Hilfe der nächsten Theorie:

Fitness Motivation – Selbstbestimmungstheorie (SDT nach Deci & Ryan, 2000)

Die Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan geht davon aus, dass es in erster Linie zwei Arten von Motivation gibt, die einen Menschen dazu bewegen, eine bestimmte Tätigkeit auszuüben. Diese kann eins zu eins auch auf die Fitness Motivation übertragen werden.

1. Amotivtaion

Die Amotivation ist der Zustand vollkommene Motivationslosigkeit. Das Gefühl überhaupt keine Motivation zu haben resultiert aus dem Gefühl der Inkompetenz, wenn du beispielsweise einfach nicht weißt, wie du anfangen sollst, um Sport zu treiben.

Ein anderer Grund keine Motivation zu entwickeln, liegt darin, dass eine Person keinen Wert oder Nutzen in der Handlung sieht. Sei es, weil sie nicht schnell genug Ergebnisse sieht oder weil sie glaubt, dass es ihr eh keiner dankt.

Mindset 1: „Ich mache Sport, aber ich sehe keinen Sinn darin“ (Kommt häufig im Schulsport vor)
Mindset 2: „Ich mache keinen Sport, weil ich nicht falsch machen möchte“
Mindset 3: „Ich mache keinen Sport, weil es doch eh nichts bringt“

2. Extrinsische Motivation

Die extrinsische Motivation ist von beobachtbaren „Belohnungenabhängig. Eine bestimmte Tätigkeit wird hierbei nur auf Grund einer Bekräftigung von außen betrieben.
Mindset: „Ich mache Sport, um … zu bekommen“

3. Intrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation ist ohne irgendeine erkennbare Belohnung einfach da. Die Tätigkeit wird einfach aus der Freude an der Tätigkeit selbst betrieben.
Mindset: „Ich mache Sport, weil ich es gerne mache“

 

Fitness Agony - 8 Wochen Abnehm Challenge QUER Fitness MotivationFitness Agony - 8 Wochen Abnehm Challenge QUER Fitness Motivation

 

SDT: Organismische Integrationstheorie (OIT)

Der Weg von der Amotivation über die extrinsische Motivation bis hin zur intrinsischen Motivtaion ist geht über mehrere Stufen und braucht vor allem Zeit und viel Geduld.

Auf der Stufe der Amotivation ist es wichtig, der Person klar zu machen, worin der Wert und Nutzen in der Tätigkeit liegt. Erst wenn dieser Nutzen von der Person ernsthaft erkannt wurde, macht es Sinn, sich um die Vermittlung des nötigen Wissens Gedanken zu machen. Diese Hürde ist ein Kinderspiel im Vergleich einer Person, den wahren Nutzen und Wert einzutrichtern.

Da die Person jetzt noch lange nicht intrinsisch motiviert ist, geht es nun darum bestmöglich extrinsische Motivatoren zu erzeugen um die extrinsische Motivation aufrecht zu erhalten. In unserem Beispiel der Fitness Motivation könnte es wie folgt ablaufen:

1. Externale Verhaltensregulation

Fitness ist kein eigenes Ziel, sondern wird ausgeübt, um es anderen Recht zu machen. Beispielsweise ein Arzt der dir aufträgt mehr Sport zu machen um dich nicht in Lebensgefahr zu bringen oder ein Arbeitgeber, der ein bestimmtes Fitnesslevel voraussetzt um dir ein Jobangebot zu machen. Aber auch

2. Introjezierte Verhaltensregulation

Bewegung ist ein funktionales Ziel. Es wird ausgeführt um Anerkennung und Lob zu erhalten oder in Gegenteil Schuld zu vermeiden. Diese Verhaltensregulation ist besonders gut geeignet um Kinder zu motivieren, frei nach dem Motto „Guck mal was ich kann“ machen Kinder automatisch gerne Dinge, für die sie bei ihren Eltern Anerkennung ernten.

3. Identifizierte Verhaltensregulation

Diese Ebene nähert sich schon stark der intrinsischen Motivation an. Die Bewegung, Sport und Fitness wird hier nicht mehr nur ausgeübt, weil man sich davon ein bestimmtes Ergebnis verspricht, sondern weil man es als persönlich Wichtig ansieht.

4. Integrierte Verhaltensregulation

Auf dieser Ebene ist die intrinsische Motivation voll erreicht. Bewegung wird nicht mehr nur ausgeführt, weil man es als wichtig empfindet, sondern vor allem, weil sie zum eigenen Selbstkonzept gehört. Wer sich als Athlet sieht, kann nicht anders als regelmäßig aktiv zu werden. Sei es im Sportverein, im Fitnessstudio oder zwischendurch in den eigenen vier Wänden.

Fitness Motivation für einen aktiveren Lifestyle

Photo by Cam Adams on Unsplash

Was beeinflusst unsere Fitness Motivation?

Durch die gerade genannten Theorien weißt du jetzt zumindest theoretisch, was du tun musst um dich und deine Mitmenschen besser zu motivieren. Vielleicht hast du dich in einigen der Beispiele auch selbst wiedergefunden und kannst dich nun etwas besser einschätzen. Vielleicht ist dir auch schon die ein oder andere Idee gekommen, wie du es schaffst die nächste Motivationsstufe zu erreichen.

Wenn nicht ist das auch nicht schlimm. Lies einfach weiter und du erfährst noch viele weitere Tipps für mehr Fitness Motivation.

Was die Motivation ernsthaft beeinflusst, ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Manche Menschen lassen sich von Misserfolgen extrem demotivieren. Andere wiederum ziehen genau daraus ihre Motivation noch mehr zu trainieren und dafür zu tun, um es beim nächsten Mal besser zu machen und endlich den gewünschten Erfolg zu erreichen. Das Mindset aus Misserfolgen zu lernen und daraus die volle Motivation zu ziehen, dürfte auf so gut wie alle Professionellen und erfolgreichen Athleten zutreffen.

“Ich habe in meiner Karriere mehr als 9000 Würfe verfehlt. Ich habe beinahe 300 Spiele verloren. 26 mal wurde mir der Buzzerbeater anvertraut und ich habe nicht getroffen. Ich bin immer und immer wieder in meinem Leben gescheitert. Und das ist der Grund, warum ich gewinne.” – Michael Jordan

Wer sich von einem Misserfolg niederschlagen lässt und es nie wieder versucht, wird sein Leben lang ein Verlierer bleiben. Wer es jedoch immer wieder und wieder versucht, wer bereit ist Kritik anzunehmen, sich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen, wird am Ende als Gewinner dastehen und all die Verlierer hinter sich lassen.

Für viele Menschen ist es die größte Motivation mit anderen Menschen in einen Wettkampf zu treten. Für diese Personen sind in der Regel Wettkampfsportarten besser geeignet als bloßes Fitnesstraining. Doch auch hier gibt es Möglichkeiten sich die richtige Fitness Motivation anzueignen.

Tritt in den Wettkampf mit dir selbst, versuche immer wieder über dich hinaus zu wachsen und deine Körperform weiter zu verbessern und zu optimieren. Statt dem normalen Fitnesstraining im Studio kann für diese Menschen beispielsweise auch Crossfit eine interessante Alternative sein, da man hier bei jeder Trainingseinheit in einem vergleichenden Wettkampf antritt.

Selbstverständlich spielt auch der Trainer eine wichtige Rolle für die richtige Motivation. Er muss dich immer wieder im richtigen Maße fordern und es schaffen, dass du immer wieder eine Verbesserung wahrnimmst.

Des Weiteren spielen auch psychologische Faktoren eine wichtige Rolle bei der Motivation. So kann der Wunsch nach Selbstbestimmung bereits genug sein, um dir genügend Motivation für eine bestimmte Tätigkeit zu geben.

Genauso gut kann es aber auch der Wunsch nach besonderer Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet sein, der dich besonders antreibt und dazu führt, dass du dich immer weiterentwickeln wirst. Der dritte psychologische Faktor für Motivation ist dann noch der Wunsch nach Verbundenheit, mit gleich Gesinnten.

Fitness Motivation - Mehr erleben

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Fitness Motivation & Selbstdisziplin

Jetzt ist es aber so, dass viele Menschen gerade am Anfang extrem motiviert sind oder zumindest glauben, dass sie es sind. Dann kommt das erste Problem auf dem Weg zu ihrem Ziel und sie lassen sich davon gleich wieder aus der Bahn werfen.

Hier spielt die sogenannte Selbstdisziplin die wichtigste Rolle. Neben einem extrem hohen Maß an Motivation brauchst du nun einmal auch sehr viel Disziplin, um jedes deiner Ziele zu erreichen.

In der Wissenschaft spricht man bei dieser Thematik auch von der sogenannten Volition.

Volition Definition:
„… jene Prozesse der Selbstregulation bzw. Selbstkontrolle, die es dem Menschen ermöglichen, auch dann ihre Absicht in die Tat umzusetzen, wenn äußere oder innere Hindernisse auftreten.“ (Fuchs, Göhner & Seelig, 2007)

Um deine Fitness Motivation über einen möglichst langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die du schon vor ab geregelt haben solltest, um dich auch in schwierigen Situationen nicht von deinem Pfad abbringen zu lassen.

Eine gute Hilfe für mehr Fitness Motivation kann dir diese Checkliste sein:

– Frage dich zu aller erst: Warum willst du dein Ziel erreichen?
– Setze dir ganz klare Ziele, weiche nicht aus.
– Gebe dir die nötige Zeit, dein Ziel in kleinen Etappen zu erreichen.
– Finde deine Stärken und akzeptiere deine Schwächen.
– Stell dir zwischendurch immer wieder vor, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast.
– Räume vorhersehbare Hindernisse bereits vorher aus dem Weg zu räumen.
– Visualisiere deine Ziele, schreibe den Weg ganz genau auf und streiche jedes mal durch, wenn du etwas davon erreicht hast.
– Nimm dich selbst ernst und beim Wort und genieße jedes erreichte Ziel.
– Belohne dich für das Erreichen eines Ziels.

Du leidest gerade an einem Motivationstief? Dann lies dir doch mal diesen Beitrag von der Yoga und Fitnessbloggerin Dani Fazekas durch und finde heraus wie du das Motivationstief am besten überwinden kannst.

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann lass es mich gerne wissen! Schreibe einen Kommentar und erzähle mir, was dich am meisten motiviert und was du tust, wenn du mal nicht motiviert bist!

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31 Comments

  1. Alexandra sagt:

    Hi, ja wie Recht du hast. Das ist ein sehr guter und wichtiger Artikel. An manchen Tagen fällt es mir auch schwer, dennoch wenn man ein Ziel hat egal welches dann lohnt es sich immer dafür zu kämpfen und sein bestes zugeben. Auch wenn es vielleicht nicht klappt man lernt soviel dazu, dies alleine ist schon eine Erfahrung wert sowie die Mühe.
    Einen wunderschönen Tag Alex von http://margreblue.de/

  2. Jacqueline sagt:

    Toller Bericht danke Dir!

    Ich mache jeden Tag Sport und es gibt Tage, an denen ich echt kein Bock habe, aber nach dem Training fühlt man sich immer super und dieses Gefühl liebe ich!

    Hab einen schönen Tag!

    LG
    Jacqueline

  3. Anne sagt:

    Sorry, nimm es nicht persönlich. Doch psychologisch steigt mir der Artikel zu tief ein. Die Checkliste und eine persönliche Erfahrung hätten gereicht.

  4. Danie sagt:

    Das frage ich mich auch täglich 😀 Mein Freund schafft es seit fünf Jahren täglich ins Fitness zu gehen und ich hab diese Motivation nur alle paar Wochen für ein paar Tage 🙂 Aber es wird jetzt sicher wieder wenns draußen nicht mehr so heiß ist 😀

    LG Danie

  5. Puuuh krass! Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschiedene Arten der Motivation gibt. Also ich habe finde schon immer Motivation um meine Voraben umzusetzen nur gerade beim Sport fällt es mir unglaublich schwer. Obwohl ich mich danach immer super fühle 🙂

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

    • Zimo sagt:

      Hi Nadine,
      ich glaube das kennt jeder. Auch ich als absoluter Sportfreak habe Tage an denen ich mal nicht so motiviert bin,
      aber ich weiß ganz genau warum ich es mache und wie gut man sich danach fühlt.
      Letzten Endes nicht so viel darüber nachdenken, sondern einfach machen 😉

  6. Kommt (leider) zum richtigen Zeitpunkt .. Mist. Aber ja – ich muss endlich was tun!

  7. Iris sagt:

    Also mich hat noch nie ein Artikel über Fitness dazu gebracht ihn ganz zu lesen und der mich zudem noch zum Überlegen anzuregt! Respekt dafür, denn ich bin wie du dir vlt schon denken kannst eher Typ 2 mit der fehlenden Disziplin ???? Jemand der immer wieder die Motivation für den Sport sucht, sie aber nie findet ???? Vlt kommt sich ja doch noch einmal zum Vorschein! Dein Artikel gibt mir Hoffnung ???? Lg Iris

  8. Thilo Heffen sagt:

    Hallo,

    als erstes muss ich sagen dass das ein sehr gut recherchierter und interessanter Artikel ist. Ich selbst befinde mich gerade am Ende einer diagnostizierten schweren depressiven Episode, ich kann also jetzt ein Lied über Amotivation singen 🙂

    Aber zum Artikel: Ich finde es recht negativ, dass jede Sache heutzutage, mit der wir uns beschäftigen, unbedingt “Spaß” machen muss. Und darin liegt meiner Meinung nach -gerade im Bereich Sport- der Hund begraben. Natürlich kann Training Spaß machen, aber oftmals eben nicht. Oftmals ist es schmerzhaft, die Umstände (Wetter, etc.) sind widrig und alles andere ist attraktiver als gerade JETZT zu trainieren.
    Wenn man aber akzeptiert dass der Schmerz nachlassen wird, Spaß kein bestimmender Faktor sein kann und am Ende der Anstrengung die Befriedigung eines gut gemachten Jobs steht, dann hat man es bei weitem leichter. Es gibt nun mal keinen einfachen und “spaßigen” Weg wenn man fit sein und einen funktionalen Körper haben möchte. Leider.

    Viele Grüße,

    Thilo

    • Zimo sagt:

      Hi Thilo,
      Depression ist natürlich noch einmal ein ganz anderer Härtefall, aber schön, wenn du es so gut es geht überwunden hast, das freut mich für dich! 🙂

      Das mit dem Spaß haben ist so eine Sache. Es ist schon sehr vorteilhaft, wenn dir das Spaß macht was du tust und das ist ganz klar ein Problem, bei vielen Menschen. Es ist aber eben ein ganz normaler Instinkt negative Gefühle wie beispielsweise Schmerz zu vermeiden und dafür positive Gefühle zu verstärken.

      Das ist ja auch einer der Gründe warum Menschen lieber Süßigkeiten essen, als zu trainieren.
      Oder auch warum Menschen Drogen nehmen. Das Problem ist dabei nur, dass es alles Dinge sind die kurzfristig ein positives Gefühl geben, aber langfristig ein negatives Gefühl verursachen (das ist den Menschen nur leider nicht bewusst obwohl sie es wissen)

      Mit einem harten Training und einer strickten Diät fügst du deinem primitiven Gehirn im ersten Moment schaden zu, den es eigentlich vermeiden will, auf lange Sicht gesehen bekommst du aber positive Gefühle, weil du mit dir selbst zufrieden bist und weil du weißt, dass du dir selbst vertrauen kannst.

      Danke für deinen Kommentar

      Beste Grüße
      Zimo

  9. Avaganza sagt:

    Eine schöne Zusammenfassung zu diesem Thema! Dieser Beitrag ist wirklich gut gelungen – informativ, übersichtlich und gut zu lesen :-)!

    Liebe Grüße und schönen Abend
    Verena

  10. Tim sagt:

    Sehr guter Artikel Zimo!
    Sehr sehr produktiv!

    Wir haben, denke ich, zur gleichen Zeit jede warum entwickelt..

    Entscheidende Frage:

    “Warum” und “Wie”

    Dann kann nix mehr schief gehen 😉

    Tim

    • Zimo sagt:

      Hi Tim,
      freut mich, dass du hier kommentiert hast.
      Es gibt nichts besseres als sich seine Wünsche wirklich bewusst zu machen, sie visualisieren und dann hart dafür zu arbeiten!

      Beste Grüße

  11. Natalia sagt:

    Hi!
    Ich muss sagen, dass wenn ich meinen Schweinehund ignoriere und laufen gehe, so ganz ohne Lust, dass dabei meist die besten Läufe herausgekommen
    LG Natalia

  12. Anja sagt:

    Für mich als (ehemaliger) Psychologiestudent immer wieder interessant wie die Theorien dann in der Praxis angewandt werden und vermittelt werden! Finde deinen Artikel toll und Motivation brauch ich gerade!

  13. Sandra sagt:

    Oh wow. Toller, umfassender Artikel. Ich selbst gehöre zu den Leuten, die sich oft nur zeitweise für Sport motivieren können. Ich habe ich schon oft im Fitnessstudio angemeldet, bin ein Jahr regelmäßig gegangen nur um danach nicht mehr zu gehen. Gerade deswegen ist es immer gut von Leuten zu lesen die sehr motiviert sind und einen mitreißen können.
    Liebe Grüße
    Sandra

  14. Sigrid Braun sagt:

    Ein sehr interessanter und informativer Artikel. Manchmal muss man eben seinen inneren Schweinehund überwinden und das gilt nicht nur für den Sport.Die Checkliste ist mir ein wenig zu lange um mich zu motivieren.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  15. Karolina sagt:

    danke für diesen ausführlichen Artikel. Ich glaube ich sollte mich auch wieder motivieren 😀
    das witzige ist, dass die Maslowsche Pyramide wirklich überall als Ratgeber eingesetzt wird.
    glg karolina
    https://kardiaserena.at

  16. Wow sehr ausführlich. Meiner Meinung nach ist die von dir angesprochene Selbstdisziplin der wichtigste Punkt. Wenn ich nicht einen gewissen Grad an Disziplin an den Tag lege, läufts nicht. Das ist ja nun nicht nur beim Sport so.

    Und mal so ganz unter uns. Für Sport war ich noch nie motiviert. Ich bin zum Glück mit einem braven Verdauungsapparat gesegnet, sodass ein bissl Spazieren gehen und Wandern für die Figur ausreicht. 🙂

    Liebe Grüße, Nicoletta

  17. Sehr spannender Artikel mit guter Recherche als Grundlage!
    Gern gelesen – ich geh jetzt mal ins Fitnesstudio!

  18. Marie sagt:

    Hey Zimo,

    das mit der Motivation ist wirklich oft nicht so leicht. Ich muss mich auch regelmäßig dazu überreden meinen Motor anzuschmeißen und meinen inneren Schweinehund zu besiegen, Aber dein Artikel liefert wirklich ein paar gute Tipps und Motivationshilfen!

  19. […] der Wissenschaft werden in erster Linie zwei Arten von Motivation unterschieden. Einmal die extrinsische Motivation und dann noch die intrinsische Motivation. Beide Arten der Motivation können stark und extrem wirkungsvoll sein. Nun möchte ich dir kurz […]

  20. Corinna sagt:

    Hey Zimo,

    ich habe mich mit dem Thema Fitness zwar immer mal wieder beschäftigt, aber ich habe es bis jetzt nicht wirklich geschafft meinen inneren Schweinehund die Stirn zu bieten. Nach deinem Artikel ist mir klar geworden, für wen ich es machen sollte und warum. Für mich ist es immer wichtig im Leben Ziele zu haben. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam an meinem Fitness Ziel für 2018 arbeiten könnten.

    Beste Grüße

    Corinna

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